Implantat Zahnarzt Dr. Dreißig Dinkelsbühl

Zahn- Implantate trotz Knochenschwund

gesunde feste Zähne
Viele Patienten haben Zahnlücken, plagen sich seit Jahren mit Ihren Dritten oder Teilprothesen, da man ihnen sagte, dass wegen Knochenschwundbei ihnen keine Implantate möglich seien. Das stimmt heute nicht mehr! Dank verschiedener Verfahren, den verlorengegangen Kieferknochen wieder aufzubauen, ist für ein Implantatbei Knochenschwund diese Aussage heute nicht mehr zeitgemäß.
Hier können sie mehr lesen, wie für:

  • Menschen mit Zahnlücken (so genannte Schalt- oder Freiendlücken)
  • Menschen mit kombiniertem Zahnersatz
  • zahnlose Patienten (so genannte Totalprothesen-träger):

trotz Knochenschwundkünstliche Zahnwurzeln möglich sind.

Implantat  bei Knochenschwund- was gibt es zu beachten?

Beim Verlust von Zähnen nach einer Zahnentfernung oder infolge einer Parodontose kommt es immer auch zum Knochenschwund. Der Einsatz von einem Implantat  bei Knochenschwund ist da nicht so einfach, denn es fehlt an Festigkeit. Für einen optimalen Halt von dem Implantat  Knochenschwund ist ein Aufbau der Knochensubstanz und damit die Behebung des Knochenschwunds erforderlich.

Wie kommt es zum Knochenschwund ?

Wenn uns Zähne fehlen, fehlt auch die Belastung im Knochen, die wir beim Kauen ausüben. Der Knochen bildet sich zurück, er atrophiert. Auch Parodontose oder bestimmte Hormonbelastungen können zum Knochenschwund führen.
Um ein Implantat trotz Knochenschwund einsetzen zu können, ist es wichtig, dass der Kieferknochen eine ausreichende Dicke und Festigkeit besitzt. Das Implantat [www.implantate-dinkelsbuehl.de]  stellt die künstliche Wurzel des Zahnes dar und sichert so den Halt der darauf aufgesetzten Kronen, Brücken und Ähnlichem. Eine optimale Einheilung und die erforderliche Festigkeit sind daher sehr wichtig. Die Natur hilft sich hier selbst, denn bereits mit dem Einsatz eines Implantat es nach Knochenschwund verfestigt sich der Kieferknochen wieder von allein.

Welche Möglichkeiten gibt es zur Implantation bei Knochenschwund?

Hier muss man nach der Ursache des Knochenschwundes unterscheiden. Insbesondere oralchirurgische Fachzahnarztpraxen haben sich auf das gesamte Spektrum des Aufbaus von Knochen nach Implantat Knochenschwund spezialisiert.

Implantat Knochenschwund nach Parodontose:
Zunächst kann der Zahnarzt bei geringem Schwund der Knochensubstanz ein Protein einsetzen das den Wachstum der Knochen durch Knochenwachstumsstoffe anregt. Die Parodontosetasche bildet sich teilweise zurück und der Kieferknochen wird von selbst aufgebaut, was durch die entstehende Belastung angeregt wird.

Implantat Knochenschwund nach bereits zurückliegendem Zahnverlust

Sollte der Knochenschwund schon weiter fortgeschritten sein, hilft nur eine Operation. Diese kann wahlweise in Vollnarkose , mit Dämmerschlaf oder unter örtlicher Betäubung erfolgen.
Es gibt eine Reihe von Methoden, die sich bereits in der Praxis seit vielen Jahren bewährt haben. Hinter jeder dieser Operationen steht, dass eigenes Knochenmaterial, künstliches Knochenaufbaumaterial oder auch Fremdmaterial in den Knochen eingesetzt wird und damit dann die Dicke und Festigkeit verbessert werden kann. Eigenes Knochenmaterial wird zumeist aus dem Kieferbereich seltener aus dem Beckenkamm entnommen.
Je nach Befund gibt es verschiedene Operationsmethoden bei Implantat Knochenschwund

1. Kieferkammerplastik
Bei der Kieferkammerplastik wird die über dem Kieferknochen liegende Schleimhaut eröffnet und das Ersatzmaterial dann in den Knochen eingesetzt. Fixiert wird das eingesetzte Material durch Schrauben, z. T. sog. Membrane und manchmal durch Platten aus Metall.

2. Sandwichplastik
Bei dieser Methode wird der Knochen gespreizt und das nötige Knochenmaterial eingefügt.

3. Sinuslift-Operation (nur im Oberkiefer)
Die Sinuslift-Operation, oder auch Sinusbodenelevation genannt, ist die gängigste Methode. Der Oberkieferknochen wird dabei mit einem Bohrer vorsichtig eröffnet und anschließend die Schleimhaut vom innen abgelöst. Das Knochenaufbaumaterial kann dann zwischen Schleimhaut und Kieferknochen gesetzt werden. Das Material wächst innerhalb einer definierten Zeit an.
Bei geringerem Schwund kann der Zahnarzt zeitgleich ein Implantat [www.implantate-dinkelsbuehl.de]  in den Knochenschwund- Bereich einsetzen, um die natürliche Verfestigung durch die Kaubelastung zu fördern.

4. Die dynamische Distraktion
Bei der dynamischen Distraktion spricht man von einer Spreizung. Der Kieferknochen wird quer geteilt und ein rechteckiges Stück Knochen herausgenommen. In die entstandene Lücke wird ein Spreizmechanismus eingefügt. In dem Zwischenraum dieses Mechanismus wächst mehr und mehr Eigenknochengewebe ein. Die Knochendicke steigt.

Nach dem Zusammenwachsen werden alle verwendeten Schrauben und Platten entfernt. Das Implantat [www.implantate-dinkelsbuehl.de]  kann nun trotz Knochenschwundeingesetzt werden. Nach einiger Zeit ist dieses dann fest im Knochen verwachsen und bietet dem eigentlichen Zahnersatz festen Halt. Nun kann der Patient dank seines Implantates ohne jeglichen Knochenschwund wieder kraftvoll zubeißen.

Bei all diesen Verfahren bleibt eines gleich: Die Behandlung dauert einige Monate bis hin zu einem Jahr. Die Bildung des notwendigen Knochenmaterials bzw. das Einwachsen erfordert Zeit und Geduld. Das Ergebnis ist jedoch ein haltbares Implantat [www.implantate-dinkelsbuehl.de]  unabhängig vom vorherigen Knochenschwund.

Vereinzelt kann es bei diesen Operationen zu Komplikationen kommen. Dazu gehören:
Schwellungen und Schmerzen
bei der Durchtrennung von Nerven auch Taubheitsgefühl und Lähmungserscheinungen; in Ausnahmefällen auch Ausfälle

  • Infektionen und Wundheilungsstörungen
  • Absterben von Gewebe
  • Narbenbildung
  • Verletzung von Zahnwurzeln bei der Operation
  • Knochenbruch bei sehr dünnem Knochenmaterial
  • Fistel (Verbindungsgang) zwischen Mundhöhle und Nasenhöhle
  • Verletzung der Kieferhöhlenschleimhaut
  • allergische Reaktionen
  • Abstoßung des Fremdmaterials
  • Kiefergelenkprobleme

Die Auswahl des Zahnarztes ist hier sehr wichtig, denn nur so kann man die Risiken der Implantation nach Knochenschwund minimieren. Ein vertrauensvolles Verhältnis zum Arzt sollte auf jeden Fall gegeben sein.

Was muss man nach der Operation beachten?

Solange die Wunde noch nicht ausgeheilt ist, muss man darauf achten, diese nicht zu sehr zu reizen. Daher wird empfohlen, nach der Operation nur Wasser oder lauwarmen Kräutertee zu trinken. Kaffee oder Alkohol sollten auf jeden Fall gemieden werden.
Man kann jedoch Suppen und Breie essen. Nach dem Essen sollte der Mund mit Wasser und einer verordneten antibakteriellen Mundspüllösung ausgespült werden.
Beim Zähneputzen ist Vorsicht geboten.
Die gegebenenfalls notwendige Einnahme von Antibiotika hemmt das Risiko einer Infektion und sollte daher wie mit dem Arzt besprochen durchgeführt werden.
Körperliche Betätigung und zu viel Sprechen sollten auch in den ersten Tagen vermieden werden.
Zur Schmerzlinderung und Abschwellung sollte man 3 Tage nur Kühlen, Wärme schadet hier eher.
Wer vor der Behandlung eine Prothese hatte, muss diese neu anpassen lassen. Ein Einsatz dieser ist aber erst nach Heilung der Wunden möglich.

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